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Klagemauer in der Markuskirche Bettlach

Klagemauer in der Markuskirche Bettlach

Von Aschermittwoch, 17. Februar, bis Ostern, 4. April, steht in der Markuskirche Bettlach eine «Klagemauer». Klagen, Bitten, Sorgen - aber auch Dank und Freude können auf Zettel geschrieben und zugeklebt in die Ritzen der Mauer gesteckt werden. Diese Zettel werden in der Osternacht dem Oster-feuer übergeben und so vor Gott gebracht.

Die Passions- oder Fastenzeit ist in der christlichen Tradition eine Zeit der Einkehr und Nachdenkens. Die Menschen, die in Jerusalem vor der Klagemauer beten, tun dies in einer langen Tradition. Die Klagemauer war die Westmauer der Tempelanlage und wird heute täglich von vielen Menschen besucht, welche dort beten. Manche kommen, um zu danken, andere, um zu bitten und wieder andere, um zu klagen. Viele stecken aufgeschriebene Gebete in die Ritzen und Spalten der Mauer. Sie stellt ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk dar.
Wenn während der Fastenzeit auch eine «Klagemauer» in der Markuskirche steht, so soll sie an diese Tradition anknüpfen und einladen, nachzudenken und zu meditieren. Wofür habe ich in meinem Leben zu danken, was möchte ich erbitten, was beklagen? Beten, Bitten und Klagen befreit die Seele. Die «Klagemauer» in der Markus-kirche lädt alle ein, innezuhalten, abzuladen, um gestärkt den nächsten Schritt im Leben zu tun.

Rita Bonino, Katechetin

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